Amerikanische Kunst in Beijing

Veröffentlicht: 24/09/2010 in Allgemein
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„Wir kritisieren nicht, wir zeigen nur die Dinge, wie wir sie sehen“. Lauren Was ist 32, Künstlerin und so bekannt, dass sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen kann. Sie und Adam Eckstorm sind Ghost of a dream, ein amerikanisches Artistenpaar, das über den amerikanischen Traum vom Lottogewinn seit neustem in Beijing künstelt.

New York, 2007: Lauren stolpert bei einem Spaziergang in New Yorks Straßen über einen zerrissenen Lottoschein. „Da war der Traum vom schnellen Geld brutal beendet worden“, sagt sie. Ein bedeutender Moment, denn Kunst ward geboren.

„Das erste, was sich eine Person nach ihrem Lottogewinn in den USA kauft, ist einen Hammer-Truck. Dann fährt er in Urlaub und baut sich später ein Haus. Wir bekleben Traumautos und luxuriöse Wohnzimmer mit entwerteten weggeworfenen Lottoscheinen. Wir zeigen den verloren gegangen Traum, der hinter den Dingen steckt.“

Zurzeit kreieren Ghost of a dream im Beijinger Art District 798, einem ehemaligem Fabriksviertel und später illegalem Künstlerviertel, das dann legal wurde als die Partei verstand, dass sich mit Kunst viel Geld verdienen lässt. Die Vernissage der Werke findet am 9. Oktober in der Galerie Paris – Beijing statt.

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